Keine unendliche – vielmehr eine schnelle Erfolgsgeschichte: Die Sanierung der Kreisstraße K60 (ehemals L 2668) ist ganze sechs Monate früher als geplant erfolgreich abgeschlossen worden. Mit einer feierlichen Verkehrsfreigabe wurde die modernisierte Strecke in dieser Woche offiziell für den Verkehr freigegeben.
Die rasante Sanierung, ein Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Schmalkalden-Meiningen, der Gemeinde Grabfeld und des Kommunalen Wasser- und Abwasserzweckverbands Meininger Umland (KWA), setzt nicht nur in Sachen Baufortschritt Maßstäbe. Mit der K60 wurde dabei auch eine wichtige Verkehrsachse im Grabfeld fit für die Zukunft gemacht. Gemeinsam wurde hier eine ehemalige Landesstraße erneuert, die auf jeweils einem Teilstück zur Kreisstraße beziehungsweise Gemeindestraße abgestuft wurde. Das Verkehrsbild und die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger wurde mit dieser Maßnahme deutlich verbessert. Die neue K60 präsentiert sich nun mit einer optimierten Fahrbahnbreite, modernen Entwässerungssystemen, Asphaltdeckschichten, Frostschutzschichten und sorgfältig gestalteten Grünflächen.
Landrätin Peggy Greiser betonte: „Die frühzeitige Fertigstellung dieses Projekts zeigt, wie leistungsfähig und effizient wir durch enge Zusammenarbeit der Projektpartner und wie schlagkräftig unsere Bauunternehmen agieren können. Diese moderne Straße verbessert nicht nur die Verkehrsbedingungen, sondern auch die Sicherheit und Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger.“
Die Kreisstraße K60 (ehemals L 2668) erstreckt sich über eine Länge von rund 980 Metern. Die Baumaßnahme umfasste den Komplettausbau von der Einfahrt nach Queienfeld (aus Richtung Wolfmannshausen) bis zum Ortsausgang in Richtung Jüchsen. Für die Realisierung des Projekts, das mit Gesamtkosten von rund 2,6 Millionen Euro veranschlagt wurde, erhielten die Projektbeteiligten erhebliche Fördermittel vom Land Thüringen in Höhe von bis zu 90 Prozent.
Die Projektbeteiligten und ihre Teilprojekte umfassen:
Landkreis Schmalkalden-Meiningen:
- Der Landkreis übernahm den Vollausbau der K60 auf einer Länge von rund 450 Metern im Bereich der Ortsdurchfahrt Queienfeld. Die Straße wurde auf eine einheitliche Breite von sechs Metern erweitert und beidseitig mit Granitborden sowie einer komplett erneuerten Straßenentwässerung versehen.
- Zusätzlich wurde die Fahrbahndecke auf einer Länge von rund 530 Metern verbreitert und erneuert, um die Bedingungen für den Verkehr langfristig zu verbessern.
- Kostenanteil des Landkreises: rund 1,1 Millionen Euro, finanziert zu 90 Prozent beziehungsweise 75 Prozent durch das Land Thüringen.
Gemeinde Grabfeld:
- Die Gemeinde verantwortete den Vollausbau der Gemeindestraße, die vorher zur L 2668 gehörte. Dies umfasste die Strecke von der Brücke über die Bibra bis zur Einmündung Wolfmannshäuser Straße / Sorge auf einer Länge von rund 320 Metern. Die Arbeiten beinhalteten die Verbreiterung der Fahrbahn auf 5,5 bis sechs Meter sowie die Pflasterung eines 1,5 Meter breiten Gehwegs, Straßenbeleuchtung und die Anpassung von Grundstückszufahrten.
- Kostenanteil der Gemeinde: rund 920.000 Euro, mit einer 90-Prozent-Förderung durch das Land Thüringen.
Kommunaler Wasser- und Abwasserzweckverband Meininger Umland (KWA):
- Der KWA führte umfassende Arbeiten zur Erneuerung der Abwasser- und Wasserversorgung entlang der gesamten Ausbaustrecke durch, um die Trink- und Abwasserinfrastruktur in der Region zu modernisieren.
- Kostenanteil des KWA: rund 610.000 Euro.